EPS Styrofoam is the most commonly used material in CNC hot wire cutting. It melts evenly, is forgiving of minor setting errors and can be cut at high speed. Nevertheless the basic rules apply here too: correct cutting speed, correct cutting gap and the shortest possible wire length. Anyone observing these three factors consistently achieves good results with EPS.
Die Einstellung läuft immer gleich ab: Zuerst die Schnittgeschwindigkeit auf ca. 450–500 mm/min einstellen. Dann einen kurzen Probeschnitt machen und den Schnittspalt beobachten. Ist der Spalt kleiner als 2 mm, Temperatur erhöhen. Ist er größer als 2 mm, Temperatur reduzieren. Wiederholen bis der Schnittspalt konstant ca. 2 mm beträgt. Dieser Vorgang dauert nur wenige Minuten und verhindert Ausschuss in der Produktion.
EPS gibt es in verschiedenen Raumgewichten – typisch 15 bis 30 kg/m³. Je höher das Raumgewicht, desto mehr Wärme braucht der Draht um das Material sauber wegzuschmelzen. Bei schwerem EPS entweder die Schnittgeschwindigkeit reduzieren oder die Temperatur erhöhen bis der optimale Schnittspalt von 2 mm erreicht ist. Die Richtwerte gelten als Ausgangspunkt – immer praktisch am echten Material einstellen.
EPS verzeiht kleine Einstellfehler deutlich besser als XPS und Styrodur. Das bedeutet nicht dass die Einstellungen egal sind – aber der Spielraum ist größer. Wichtig: Einstellungen für EPS niemals auf XPS übertragen. XPS braucht langsamere Geschwindigkeit (350–400 mm/min) und reagiert empfindlicher auf lange Drahtlängen.
Auch bei EPS gibt es typische Fehler. Der häufigste: Temperatur zu hoch einstellen um schneller zu schneiden. Das Ergebnis ist ein zu großer Schnittspalt – Oberflächen werden rau. Zweiter häufiger Fehler: frische oder feuchte Blöcke direkt schneiden. Feuchte EPS-Blöcke haben ungleichmäßigen Schnittwiderstand – Maßabweichungen entstehen. Dritter Fehler: unnötig lange Drahtlänge wählen. Auch bei EPS produziert ein kurzer Draht bessere Ergebnisse als ein langer.
Schnittgeschwindigkeit auf ca. 450–500 mm/min einstellen, Probeschnitt machen, Schnittspalt beobachten und Temperatur anpassen bis ca. 2 mm Spalt erreicht sind. Drahtlänge so kurz wie möglich wählen.
Für EPS und Styropor empfehlen wir ca. 450–500 mm/min als Ausgangspunkt. Bei höherem Raumgewicht Geschwindigkeit reduzieren. Immer praktisch am Material einstellen.
EPS verzeiht mehr als XPS und kann mit höherer Geschwindigkeit geschnitten werden. XPS braucht langsamere Geschwindigkeit (350–400 mm/min), kürzere Drahtlänge und genauere Temperatureinstellung.
Frische EPS-Blöcke können innen feucht sein. Feuchte Bereiche haben anderen Schnittwiderstand – Maßabweichungen entstehen. Mindestens 48 Stunden trocknen lassen vor dem Schneiden.
Nein. Unterschiedliche Raumgewichte erfordern unterschiedliche Einstellungen. Immer einen Probeschnitt machen und die Temperatur anpassen bis der optimale Schnittspalt von 2 mm erreicht ist.
Wir helfen beim Einstieg ins Heißdrahtschneiden – von der Maschinenauswahl bis zur ersten Produktion.
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